Organisation | Organization

5 Tipps für ein organisierteres Leben


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Für ein strukturiertes Leben braucht es mehr als nur einen aufgeräumten Schreibtisch. Zwar gehört ein Stück „gesundes Chaos“ zu unserem Alltag dazu. Jedoch sorgt etwas Organisation und Ordnung für Struktur und effektiveres Arbeiten. Mit den heutigen fünf Tipps bekommt ihr euer Leben in den Griff.

1. Befreie deine Gedanken mit Listen

Oftmals denkt man „Ja ja, das merke ich mir sowieso.“ Und am Ende hat man es doch wieder vergessen, weil der Kopf einfach zu voll war. Für ein organisiertes Leben ist es unumgänglich, sich alles aufzuschreiben. Besonders Listen eignen sich, um Aufgaben zu notieren, sortieren und abzuhacken. Weit verbreitet ist die klassische To-do-Liste. Diese kannst du ganz individuell nach deinen eigenen Bedürfnissen gestalten. Um etwas Abwechslung einzubringen, hole ich mir jedes Jahr einen neuen Kalender mit To-do-Listen von Etsy. Die Website hat eine große Auswahl an Kalenderlayouts, die auf der App Goodnotes hochgeladen und dann nach Belieben gestaltet werden können. Jeden Samstag nehme ich mir eine Stunde Zeit, um alle wichtigen Termine in den Kalender einzutragen. Ich fokussiere mich immer auf eine ganze Woche, in der ich kommende Abgaben und Erledigungen notiere, aber auch Notizen zu meinem Work-out-Plan und Haushaltserledigungen. Mit all den Notizen entlastet ihr euren Kopf, da ihr jeden Tag nur einen Blick auf den Planer werfen müsst und direkt wisst, welche Aufgaben erledigt werden müssen und welcher Zeitraum dafür vorgesehen ist.

Quelle: Eileen Wagner

2. Positive Routinen entwickeln

Wenn im Alltag von Routine die Rede ist, entstehen oft negative Assoziationen: Langeweile, Vorschrift und wenig anspruchsvolle Arbeit. Kurz: nicht reizvoll. Außerdem gibt es auch sogenannte negative Routinen, die dazu führen, dass wir sonntags immer faulenzen, statt produktiv zu sein. Doch wie es negative Routinen gibt, gibt es auch positive Routinen, die unser Leben umkrempeln. Positive Routinen helfen uns motivierter in den Tag zu starten und ihn glücklich zu beenden. Sie zeigen uns die schönen Seiten des Lebens und beweisen uns, wie viel wir an einem Tag leisten können. Beginnt damit Listen mit den Dingen aufzuschreiben, die euch im Alltag glücklich und mit denen ihr euren Horizont erweitern könnt. Für mich war es mein Allgemeinwissen, das ich aufbauen wollte. Daher höre ich seitdem jeden Morgen zum Café den Podcast Was jetzt? von Zeit Online. Auch lese ich nach dem Frühstück immer noch eine halbe Stunde die Nachrichten von verschiedenen Zeitungen, um mein Wissen zu erweitern. Eine weitere Gewohnheit, die ich mir angewöhnen wollte, war es, Zeit für meine Freunde zu finden. Früher hatte ich oft über 20 ungelesene Nachrichten auf WhatsApp, was mit der Zeit auch meine Freunde verärgert hat. Jetzt antworte ich jeden Morgen all meinen Nachrichten. Dadurch nehme ich mir Zeit für meine Freunde, halte mich mit ihnen auf den Laufenden und werde gleichzeitig wach. Es gibt so viele positive Routinen, die ihr euch aneignen könnt. Nach und nach werdet ihr dafür auch keine Listen mehr benötigen, weil die täglich wichtigen Aufgaben ganz routiniert ablaufen werden. Wer noch nach Ideen sucht, findet hier eine Liste an positiven Routinen:

  • Haushalt (Staubsaugen, Boden putzen, Müll rausbringen)
  • Pflege (Bad nehmen, Maske auftragen, Body Scrub, Gesichtsroutine)
  • Planung (Meal prep, Wochenplan, Einkaufsplan)
  • Journaling (Affirmation, Dankbarkeit, Manifestation)
  • Sport (Work-out-Plan, Dehnbarkeit, Ernährung)

3. Prioritäten setzen

Mein Rezept für gute Laune: Lege immer zwei Prioritäten pro Tag fest, die sich nur um dich drehen. Komme was wolle diese zwei Aufgaben werden erledigt. Denn für unsere mentale Gesundheit ist es wichtig, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen. Egal welche Aufgaben ihr nachkommen müsst, kümmert euch zuerst um euch selbst. Freitagabends nehme ich mir zum Beispiel immer zwei Stunden Zeit, um meinen Körper einzucremen, eine Gesichtsmaske aufzutragen und etwas zu lesen. Denn anders als früher sollten wir lernen, uns auch um unseren eigenen Körper und unser Wohlbefinden zu kümmern. Auch lernen wir dadurch im restlichen Leben Prioritäten zu setzen und uns nicht mit Aufgaben zu überladen. Manchmal braucht es einen gesunden Egoismus, um glücklich zu sein.

Quelle: Eileen Wagner

4. Entrümple dein Leben

Wer seinen Tagesablauf besser organisieren möchte, sollte vor allem eins tun: Entrümpeln! Sowohl den Arbeitsplatz als auch die Wohnung. So eliminiert ihr nicht nur mögliche Ablenkungen, sondern verschafft euch durch mehr Ordnung auch mehr Ruhe. Wenn wir erst gar nicht zulassen, dass ein Stuhl zum Kleiderständer wird oder sich Rechnungen auf dem Schreibtisch türmen, dann benötigen wir keine Stunde, um das Chaos zu beseitigen, das wir gar nicht erst hätten entstehen lassen sollen. Mein Tipp ist es, für alles einen Platz zu finden. Alle Dokumente haben ihre Ordner, für Rechnungen habe ich eine Box und schöne Briefkarten kommen an meine Pinnwand. Dadurch fallen euch die Sachen direkt auf, die nicht an ihrem Platz sind und ihr verschwendet auch keine Zeit damit nach Dingen zu suchen.

Quelle: Eileen Wagner

5. Lebensmitteleinkauf organisieren

Lebensmittel einkaufen und kochen kostet Zeit. Vor allem wenn wir gesund leben möchten. Wir wollen schließlich nicht täglich den Lieferservice als Notlösung anpeilen. Wie ihr Zeit gewinnt? Plant die Hauptmahlzeiten der Woche vor. Überlegt euch, welche Snacks auf den Tisch kommen. Diese Art der Planung gibt euch die Kontrolle über das, was ihr isst, jedoch wird keine Kalorienzahl festgelegt. Ihr plant einfach das ein, was euch schmeckt. Organisation in der Küche heißt auch, keine Lebensmittel zu verschwenden. Ihr solltet daher auch einen Blick in den Kühlschrank werfen, um zu prüfen, ob ihr alles da habt, was ihr für euren Ernährungsplan benötigt oder ob etwas fehlt. Danach schreibt ihr euch die Listen mit Zutaten passend zu den Gerichten, die ihr vorgeplant habt und spart damit Zeit und Geld.

Quelle: Eileen Wagner

Viel zu oft existieren wir nur, anstatt zu leben. Mit etwas Organisation und Ordnung werdet ihr merken, wie schön das Leben sein kann und wie viel wir an nur einem Tag leisten können. 🧡


5 tips for a more organized life


English Version

A structured life requires more than just a tidy desk. It’s true that a bit of „healthy chaos“ is part of our everyday lives. However, a little organization and order provide structure and make us work more effective. With today’s five tips, you can get your life under control.

1. Free your thoughts with lists

Often you think „Yeah yeah, I’ll remember that anyway.“ And in the end, you forgot it again because your head was just too full. For an organized life, it is inevitable to write down everything. Lists are especially useful for noting, sorting, and checking off tasks. The classic to-do list is widely used. You can design it individually according to your own needs. To add some variety, I get a new calendar with to-do lists from Etsy every year. The website has a great selection of calendar layouts that can be uploaded to the Goodnotes app and then designed however you like. Every Saturday, I take an hour to add all of my important appointments to the calendar. I always focus on an entire week, noting upcoming deadlines and errands, as well as notes on my work-out schedule and household errands. With all the notes you relieve your head because every day you only have to take a look at the planner and know directly which tasks need to be done and what period is allocated for it.

Source: Eileen Wagner

2. Develop positive routines

When we talk about routine in everyday life, negative associations often arise. Boredom, prescriptions, and unchallenging work. In short: not appealing. Besides, there are also so-called negative routines that lead to us always being lazy on Sundays instead of being productive. But just as there are negative routines, there are also positive routines that turn our lives around. Positive routines help us start the day more motivated and end it happily. They show us the beautiful parts of life and prove to us how much we can accomplish in a day. Start writing down lists of the things that make you happy in your daily life and that you can use to expand your horizons. For me, it was my general knowledge that I wanted to build. That’s why I’ve been listening to Zeit Online’s Was jetzt? podcast every morning since then for coffee. I also always read the news from different newspapers for half an hour after breakfast to expand my knowledge. Another habit I wanted to get into was finding time for my friends. I used to often have over 20 unread messages on WhatsApp, which over time also annoyed my friends. Now I reply to all my messages every morning when my tired eyes aren’t even awake yet. This way I make time for my friends, keep up with them, and wake up at the same time. There are so many positive routines you can adopt. Little by little, you won’t need lists anymore, because the daily important tasks will be quite routine. If you are still looking for ideas, here is a list of positive routines:

  • Household (vacuuming, cleaning the floor, taking out the trash)
  • Grooming (taking a bath, wearing a mask, body scrub, facial routine)
  • Planning (meal prep, weekly plan, grocery plan)
  • Journaling (affirmation, gratitude, manifestation)
  • Sports (workout plan, stretching, nutrition)

3. Set priorities

My recipe for good mood: Always set two priorities per day that revolve only around you. Come what may, these two tasks will get done. Because for our mental health, we must take time for ourselves. No matter what tasks you need to follow up on, take care of yourself first. For example, on Friday nights, I always take two hours to put lotion on my body, put on a face mask, and do some reading. Because unlike in the past, we should learn to take care of our bodies and well-being as well. It also teaches us to set priorities in the rest of our lives and not overload ourselves with tasks. Sometimes it takes a healthy selfishness to be happy.

Source: Eileen Wagner

4. Unclutter your life

If you want to organize your daily routine better, you should do one thing above all: declutter! Both the workplace and the apartment. This not only eliminates possible distractions, but also gives you more peace through more order. If we don’t allow a chair to become a clothes rack or bills to pile up on the desk in the first place, then it won’t take us an hour to clean up the mess we shouldn’t have let happen in the first place. My tip is to find a place for everything. All documents have their folders, I have a box for bills, and nice letter cards go on my bulletin board. This way you’ll notice right away the things that aren’t in their place and you won’t waste time looking for things either.

Source: Eileen Wagner

5. Food organization

Grocery shopping and cooking takes time. Especially if we want to live healthily. After all, we don’t want to aim for the delivery service every day as a stopgap solution. How do you save time? Plan the main meals of the week in advance. Think about what snacks will be on the table. This type of planning gives you control over what you eat, but it doesn’t set a calorie count. You simply plan for what tastes good to you. Organization in the kitchen also means not wasting food. You should therefore also take a look in the fridge to check if you have everything you need for your diet plan or if something is missing. After that, write down lists of ingredients to go with the dishes you have planned and save time and money.

Source: Eileen Wagner

Far too often we just exist instead of living. With a little organization and order, you’ll realize just how life can be and how much we can accomplish in just one day. 🧡

Veröffentlicht von Eileen Wagner

20, Journalismus Studentin in Stuttgart

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