Ausbrennen | Burn-out

Grenzen setzen – Tipps gegen einen Burn-out


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Kennt ihr das? Ständig seid ihr erreichbar und wollt es allen recht machen. Am Ende steht ihr dann vor einem Berg voll Aufgaben und fühlt euch überfordert und ausgelaugt. Wenn ihr dieses Gefühl gerade erlebt, dann arbeitet ihr euch womöglich an ein Burn-out heran. Der folgende Beitrag ist inspiriert durch meinen Freund, der mir immer hilft, meine Grenzen zu erkennen. Und auch für euch soll dieser Beitrag als kleine Anleitung dienen, zum Schutz vor einem Burn-out.

Was ist ein Burn-out?

Erschöpft, ausgebrannt und gestresst – wir verbinden einen Burn-out meist mit dem Zustand der emotionalen und körperlichen Erschöpfung. Grund ist oft ein anhaltender Stress oder eine große Verantwortung, die uns unbewältigbar vorkommt. Das Bedürfnis nach Ruhepausen schreit dann förmlich aus unserem Körper heraus. Doch die erwünschte Erholung fällt schwerer aus als gedacht. Denn die Gedanken schwirren noch um die unerledigten Aufgaben herum und wir können einfach nicht von der Arbeit abschalten. Zynismus tritt auf und anstelle der anfänglichen Begeisterung macht sich Gleichgültigkeit und Unzufriedenheit breit.

Wer ist besonders anfällig für ein Burn-out?

Oft sind Aspekte der Persönlichkeit einer Person entscheidend: Das Burn-out trifft oft Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst und an andere stellen, die alles perfekt erledigen wollen, aber gleichzeitig ein schwaches Selbstwertgefühl haben. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es oft daran liegt, dass wir mit Enttäuschungen und Frust nicht gut umgehen können, uns dann stark verausgaben und am Ende das Gefühl haben, dass wir keine Gegenleistung erhalten. Doch was uns keiner sagt, ist, dass uns die ganze Arbeit nicht die Bestätigung geben wird, die wir uns erhoffen. Denn oft wird die eigene Disziplin von anderen ausgenutzt und untergraben. Wir arbeiten wie Maschinen und provozieren unseren eigenen Burn-out.

Was hilft gegen einen Burn-out?

Meist sind wir selbst der Grund, warum unser Stress-Gefühl hochgetrieben wird. Daher ist es wichtig, die eigene Stress-Bewältigungsstrategie zu verbessern. Wir müssen unrealistische Erwartungen aufgeben und uns eigene Grenzen setzen. Nicht alles muss an einem Tag erledigt werden, sonst geht der Spaß an der Arbeit verloren. Sollte der Chef oder die Arbeitskollegin euch wieder um einen Gefallen bitten, dann scheut euch nicht einfach mal Nein zu sagen. Denn Grenzen haben trotz gegenteiliger Meinungen nicht mit Schwäche zu tun. Im Gegenteil, sie schaffen Klarheit und sorgen für ein reibungsloses Miteinander. Nach dem Motto: „Boundaries are not drawn to keep something out, but to protect what’s in“, sorgen Grenzen dafür, dass wir uns nicht überfordern und darauf achten, dass der Teil von uns, der innerhalb dieser Grenze liegt, glücklich und gesund bliebt. Wie ich schon in meinem Beitrag „Selbstliebe“ erwähnt habe, bedarf es manchmal einen gesunden Egoismus, um ein glückliches Leben zu führen.

Vergisst nie: Irgendwann ist bei jedem der Akku leer. Bleibt ehrlich zu euch selbst und anderen, indem ihr eure Bedürfnisse ernst nehmt und Grenzen setzt, bevor sie euer Körper verlangt 🧡.


Setting boundaries – tips against burnout


English Version

Do you know this feeling? You are constantly available and want to please everyone. In the end, you are faced with a mountain of tasks and feel overwhelmed and exhausted. If you are experiencing this feeling right now, you may be working your way up to burnout. The following post is inspired by my boyfriend, who always helps me to recognize my limits. And for you, this post should serve as a little guide to protect yourself from burnout.

What is burnout?

Exhausted, burnt out, and stressed out – we usually associate burnout with a state of emotional and physical exhaustion. The reason is often persistent stress or a great responsibility that seems unmanageable to us. The need for rest then literally screams out of our bodies. But the desired rest turns out to be more difficult than expected. Our thoughts are still buzzing around the unfinished tasks and we simply can’t switch off from work. Cynicism sets in and instead of the initial enthusiasm, indifference and dissatisfaction spread.

Who is particularly susceptible to burnout?

Often aspects of a person’s personality are decisive: burnout often affects people who make high demands on themselves and others, who want to do everything perfectly, but at the same time have low self-esteem. From my own experience, I can confirm that it’s often because we can’t handle disappointment and frustration well, then we spend ourselves heavily and end up feeling that we’re not getting anything in return. But what no one tells us is that all that work won’t give us the validation we’re hoping for. Because often our discipline is exploited and undermined by others. We work like machines and provoke our own burnout.

What helps against burnout?

Most of the time, we are the reason why our stress feeling is driven up. Therefore, it is important to improve our own stress coping strategy. We need to give up unrealistic expectations and set our limits. Not everything has to be done in one day, otherwise, the fun of work will be lost and we will overwork ourselves. If the boss or work colleague asks you for a favor again, don’t be afraid to say no. Because, despite opinions to the contrary, boundaries have nothing to do with weakness. On the contrary, they create clarity and ensure smooth cooperation. According to the motto: „Boundaries are not drawn to keep something out, but to protect what’s in“, boundaries ensure that we don’t overextend ourselves and make sure that the part of us that is within that boundary stays happy and healthy. As I mentioned in my post „Self-Love„, sometimes it takes healthy selfishness to live a happy life.

Never forget: everyone’s battery runs out at some point. Stay honest with yourself and others by taking your needs seriously and setting boundaries before your body demands them 🧡.

Veröffentlicht von Eileen Wagner

20, Journalismus Studentin in Stuttgart

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