Anxiety | Angststörung

Die innere Unruhe


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Wenn sich Angst und Panik vereinen, entstehen psychische Panikattacken, auch Anxiety genannt. Panikattacken kommen meist in Wellen auf uns zu und überrollen uns. Wir spüren dann ein schweres Gefühl im Magen, als hätte unser Körper eine Alarmreaktion ausgerufen, die jeden einzelnen Körperteil von uns lähmt. Wer kann uns helfen mit diesen Angstzuständen umzugehen? Die Antwort ist einfach: Nur wir selbst haben die Kontrolle über unsere innere Unruhe.

Unser Verstand

Zunächst müssen wir unser Mindset ändern. Menschen, die mit Angst- und Stresszuständen kämpfen, denken meist in schwarzen und weißen Farben. Sie denken also im Extremen. Es gibt nur ein Gut oder Schlecht, ein Schön oder hässlich, ein Erfolg oder Misserfolg. Es gibt kein Grau, keine Mitte. Und das ist auch das Problem: Die Realität spielt sich meist irgendwo dazwischen ab. Zum Erfolg – ganz egal in welchem Lebensbereich, gehören Rückschläge und Misserfolge dazu. Und in jeder menschlichen Beziehung gibt es Konflikte und Enttäuschungen. Unser Leben ist nicht perfekt, aber gleichzeitig ist auch nicht alles schlecht. Das Schwarz-Weiß-Denken ist nur ein Versuch unseres Verstandes, die komplexe Welt zu vereinfachen. Lasst das Alles-oder-nichts-Denken hinter euch. Eine gesunde Beziehung mit euch selbst beginnt mit Selbstakzeptanz und Selbstliebe.

Eine gute Übung, die sofort glücklich macht, ist Journaling. Journaling ist eine Alternative Methode zum Tagebuch schreiben. Hier werden nicht ellenlange Einträge verfasst, sondern zielgerichtet nach den wichtigen und positiven Dinge im Leben gesucht. Wenn ihr euch entscheidet, morgens mit dem Schreiben zu beginnen, dann fragt euch:

  • Was würde den Tag großartig machen?
  • Wie kann ich heute meinen Zielen näher kommen

Und wenn ihr euch entscheidet abends erst euren Tag zu rekapitulieren, dann fragt euch:

  • Was hat mich heute glücklich gemacht?
  • Was hat meine innere Unruhe ausgelöst?
  • Und wie hätte ich diesen Tag noch besser machen können?

Der langfristige Effekt ist ein bewusstes und erfülltes Leben.

Unser Körper

Wenn es unserem Körper gut geht, tanzt die Seele. Das wird uns meist erst bewusst, wenn der Körper nicht ganz auf der Höhe und unsere Gesundheit angeschlagen ist. Zunächst sollten wir versuchen einmal pro Woche richtig auszuschlafen und wenn der Stress nachlässt, genug Entspannung einzuholen. Denn Schlafmangel wirkt sich auf Dauer stark auf unsere Gehirnleistung und Gesundheit aus. Ebenfalls solltet ihr auf eine ausgewogene und vor allem regelmäßige Ernährung achten. Dabei sollte es nicht um Verzicht und schlechtes Gewissen gehen, sondern vor allem darum, dem Körper das zu geben, was er begehrt. Und das ist manchmal eben Schokolade und Pizza. Letztlich sollten wir uns auch regelmäßig bewegen. Bereits ein paar Minuten intensive Bewegung, schenken uns viel neue Energie. Der Kreislauf wird wieder in Schwung gebracht und der schwere Kopf ist mit einem Mal wie weggeblasen. Wer keine Lust auf anstrengende Workouts hat, empfehle ich einfach mal drauf los zu tanzen. Denn Tanzen ist die beste Medizin für Körper und Seele.

Unsere Seele

Wenn wir Schmerzen haben, aufgeregt sind, oder Angst verspüren, wird unsere Atmung schnell hastig und wir nutzen nur noch einen Teil unserer Lungenkapazität. Der Grund liegt darin, dass unsere Atmung eng mit dem sogenannten limbischen System und anderen Systemen im zentralen Nervensystem verbunden ist. Im Konkreten heißt das also: Unsere Atmung ist eng mit unserer Psyche verbunden. Ein bewusstes, tiefes Ein- und Ausatmen kann daher unsere Seele entspannen. Ziel ist es den Stoffwechsel- und Denkvorgang aus der Unruhe herauszuholen und den Körper zu beruhigen. Außerdem hilft das gleichmäßige Atmen auch beim Meditieren. Beim Meditieren wird die Aufmerksamkeit bewusst auf das Atmen fokussiert, um aus dem Kopf herauszukommen und in den Körper hineinzufinden. Mit viel Übung könnt ihr den Zustand der Meditation dann auch im Alltag mitnehmen.

Solltet ihr das nächste Mal eine innere Unruhe verspüren, dann achtet auf euren Verstand, euren Körper und eure Seele. Wenn ihr in euch kehrt, erlangt ihr die Kontrolle über eure Psyche und könnt den Angstzustand bewältigen💗.


The inner unrest


English Version

When fear and panic combine, psychological panic attacks, also called anxiety, develops. Panic attacks usually come in waves and roll over us. We then feel a heavy feeling in the stomach, as if our body has called an alarm reaction that paralyzes every single part of us. Who can help us deal with these anxiety states? The answer is simple: only we are in control of our mind, body, and soul. Only we have control over our inner restlessness.

Our mind

First, we have to change our mindset. People struggling with anxiety and stress tend to think in black and white colors. They think in extremes. There is only good or bad, beautiful or ugly, success or failure. There is no gray, no middle. And that is the problem: reality usually takes place somewhere in between. Setbacks and failures are part of success. And in every human relationship, there is conflict and disappointment. Our life is not perfect, but at the same time, not everything is bad either. Thinking in black and white colors is just an attempt by our mind to simplify the complex world. Leave the all-or-nothing thinking behind. A healthy relationship with yourself begins with self-acceptance and self-love.

Journaling is a good exercise that will instantly make you happy. Journaling is an alternative method for writing a diary. This is not where long entries are written, but a targeted search for the important and positive things in life. If you decide to start writing in the morning, ask yourself:

  • What would make the day great?
  • How can I get closer to my goals today?

And if you decide to first recap your day in the evening, then ask yourself:

  • What made me happy today?
  • What triggered my inner restlessness?
  • And how could I have made this day even better?

The long-term effect is a conscious and fulfilled life.

Our body

When our body is doing well, the soul is dancing. We usually only become aware of this when our body is not at its best or when our health is in poor condition. First of all, we should try to sleep properly once a week and when the stress subsides, to catch up enough relaxation. Because lack of sleep has a long-term impact on our brain performance and health. You should also pay attention to a balanced and above all regular diet. It shouldn’t be about waiver and having a bad conscience, it’s about giving the body what it desires. And sometimes that will be chocolate and pizza. Ultimately, we also should exercise regularly. Just a few minutes of intense exercise gives us a lot of new energy. The circulation is revived and the heavy head is suddenly blown away. If you don’t feel like doing strenuous workouts, I recommend dancing. Because dancing is the best medicine for both body and soul.

Our soul

When we are in pain, excited, or fearful, our breathing quickly becomes hurried and we only use one part of our lung capacity. The reason is that our breathing is closely linked to the so-called limbic system and other systems in the central nervous system. In concrete terms, this means: Our breathing is closely linked to our psyche. A conscious, deep inhalation and exhalation can therefore relax our soul. The aim is to get the metabolic and thought processes out of the restlessness and to calm the body. Breathing evenly also helps in meditation. When meditating, the attention is consciously focused on breathing in order to get out of the head and into the body. With a lot of practice, you can take the state of meditation with you into everyday life.

The next time you feel an inner restlessness, pay attention to your mind, your body, and your soul. When you turn inside yourself, you gain control over your psyche and can cope with the state of fear💗.

Veröffentlicht von Eileen Wagner

20, Journalismus Studentin in Stuttgart

2 Kommentare zu „Anxiety | Angststörung

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