Viel Sport aber keine Resultate?

Jeden Tag im Fitnessstudio, regelmäßige Workouts, eine strikte Ernährung und trotzdem keine Ergebnisse – kleine Trainingsfehler können die ersehnten Ergebnisse hemmen. Heute erkläre ich euch woran es liegen kann, dass ihr keine Muskeln aufbaut, obwohl ihr ehrgeizig trainiert.

Übungen richtig ausführen

Wenn ihr noch Anfänger seid oder gerade erst mit dem Sport anfangen möchtet, dann lasst euch eines sagen: Eure Ausdauer und Muskeln benötigen Zeit sich aufzubauen, daher habt Geduld mit eurem Körper. Erwartet nicht, dass ihr jede Übung direkt meistern könnt. Am Anfang solltet ihr auf Gewichte, Bänder und dergleichen verzichten und euch stattdessen darauf konzentrieren, die Übung erstmal richtig auszuführen. Mir haben anfangs vor allem YouTube-Videos geholfen, bei denen ich Schritt für Schritt nachvollziehen konnte, wie die Übung durchgeführt wird. Ein weiterer Tipp ist es, sich die Bereiche gedanklich vorzustellen, die ihr trainieren wollt. Sprich, wenn ihr dabei seid eine Beckenübung zu machen, dann konzentriert euch auf die Pomuskeln und spannt sie nach jeder Einheit an. Mit der Zeit werdet ihr euch automatisch vorstellen können, wie die betroffenen Muskeln arbeiten und die Übungen folglich auch intensiver spüren. Dies gilt nicht nur für Becken-Übungen, sondern für alle Arten von Training. Ihr könnt so viele Übungen machen wie ihr wollt, erst mit der richtigen Ausführung werdet ihr Resultate sehen.

Schwierigkeitsstufe erhöhen

Wenn ihr mit der Zeit merkt, dass eine Übung zu einfach wird, dann ist das ein Zeichen, dass ihr die entsprechende Übung schwerer gestalten könnt. Hier kommen zusätzliche Fitness-Geräte ins Spiel. Bei Gewichten solltet ihr zunächst mit leichte Hanteln arbeiten und sie richtig in eure Übung kooperieren. Manche Sportler zeigen euch bereits im Video, wie ihr die Hanteln in eure Übung kooperieren könnt. Wenn das nicht der Fall ist, dann sucht auf Google nach dem Namen der Übung und ihrer Variante mit Gewichten. So könnt ihr eure ursprüngliche Trainingseinheit beibehalten und sie lediglich um ihren Schwierigkeitsgrad erhöhen. Gewichte dienen dem Muskelaufbau, daher wird nicht nur euer Becken, sondern auch eure Beine muskulöser. Wer seinen Fokus auf den Po setzen und weniger Masse an den Beinen aufbauen möchte, empfehle ich Fitnessbänder statt Gewichte. Hier möchte ich euch die Erfahrung weitergeben, dass es mit Gummibänder leichter zu trainieren ist als mit Stoffbänder. Widerstandsbänder aus Stoff sind weniger elastisch, sodass sie euren Beinen mehr Kraft abverlangen. Ob Stoff oder Gummi, die Bänder sind dazu gemacht vor allem eure Beckenmuskeln zu strapazieren, sodass ihr eure Übung stärker am Po spüren werdet als an den Beinen. Es gibt noch viele weitere Geräte, mit denen ihr euer Training steigern könnt. Setzt sie jedoch erst ein, wenn ihr euer Training im Handumdrehen schafft.

Eine Routine aufbauen

Wenn ihr intensiv Sport treibt, ihn jedoch zwischenzeitlich immer wieder vernachlässigt, dann werden sich trotz hartem Training kaum noch Resultate zeigen. Und nicht nur das. Ihr werdet auch eure Ausdauer und Kraft nicht steigern können, da sich euer Körper immer wieder an den Anfangspunkt eures Trainings gewöhnt. Eine Routine kann dem entgegenwirken, indem ihr euch einen Trainingsplan zulegt, der euch daran erinnert, an welchen Tagen ihr Sport treiben wollt. Der konkrete Plan verspricht einen Überblick und dient gleichzeitig als Motivationshilfe. Ich selbst plane für jeden Körperteil jeweils einen Tag ein. Dadurch können die verschiedenen Muskelgruppen gezielt trainiert werden und ihnen bleiben gleichzeitig auch Tage zur Erholung. Denkt aber auch immer daran, dass Routinen Spaß machen sollten, damit ihr sie auch auf Dauer noch durchziehen werdet.

Pausen einlegen

Trotz Routine sind auch Restdays sehr wichtig und sollten keinesfalls als Faulenzen betrachtet werden. Früher habe ich täglich trainiert. Heute trainiere ich „nur noch“ 6 Tage die Woche mit einem Tag Pause. Die meisten werden denken, dass ich früher bessere Resultate erzielt habe, jedoch entspricht das nicht der Wahrheit. Restdays werden euch nicht von eurem Ziel abbringen, ganz im Gegenteil, sie ermöglichen Muskeln sich zu regenerieren. Die Regeneration ist für den Körper wichtig, damit sich die strapazierten Muskeln verheilen und gleichzeitig auch aufbauen können. Auch wenn es den Einen oder Anderen verwundern mag, ihr werdet erst leistungsstark, indem ihr eurem Körper etwas Erholung schenkt.

Wenn ihr den Blog bis hier gelesen habt, dann versucht heute etwas Sport zu treiben. Ob es zehn Minuten Yoga sind oder nur fünf Minuten Dehnen – Jede Bewegung wird eurem Körper und Geist gut tun❤️.

Veröffentlicht von Eileen Wagner

20, Journalismus Studentin in Stuttgart

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